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Lagerkosten & Finanzierung: Komplett-Guide 2026

12.03.2026 12 mal gelesen 0 Kommentare
  • Die Lagerkosten setzen sich aus Miete, Nebenkosten und Betriebskosten zusammen.
  • Eine sorgfältige Planung der Finanzierung ist entscheidend, um unerwartete Ausgaben zu vermeiden.
  • Förderprogramme und Zuschüsse können helfen, die finanzielle Belastung zu reduzieren.
Lagerkosten fressen in deutschen Handels- und Produktionsunternehmen durchschnittlich 20 bis 30 Prozent der gesamten Logistikkosten auf – und trotzdem behandeln viele Betriebe diesen Kostenblock stiefmütterlich. Wer Lagerhaltung nur als notwendiges Übel betrachtet, übersieht dabei eine der größten Stellschrauben für die Liquidität: Gebundenes Kapital in Beständen verzinst sich nicht, belastet aber die Bilanz und verschlechtert den Cashflow messbar. Gleichzeitig eröffnen moderne Finanzierungsinstrumente wie Lagerfinanzierung, Sale-and-Leaseback oder Factoring Wege, um Bestände zu monetarisieren ohne auf sie zu verzichten. Das setzt allerdings voraus, dass Unternehmen ihre tatsächlichen Lagerkosten – von Kapitalbindungskosten über Handling bis hin zu Schwund und Versicherung – vollständig erfassen und kalkulieren können. Genau hier scheitern viele Betriebe: nicht an der Strategie, sondern an der fehlenden Datenbasis.

Kostenstruktur und Berechnung von Lagerkosten im deutschsprachigen Raum

Lagerkosten zählen in produzierenden Unternehmen und im Handel regelmäßig zu den unterschätzten Kostentreibern – nicht selten machen sie 20 bis 30 Prozent des Warenwerts aus. Wer die verschiedenen Kostenkategorien im deutschen Lagermarkt kennt, erkennt schnell: Die meisten Betriebe sehen nur die Spitze des Eisbergs. Die tatsächliche Kostenstruktur ist deutlich vielschichtiger als Miete und Personal allein.

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Die vier Hauptkostenblöcke im deutschen Lagermarkt

Im deutschsprachigen Raum lassen sich Lagerkosten systematisch in vier Blöcke gliedern. Raumkosten umfassen Miete oder kalkulatorische Abschreibungen auf Eigenimmobilien, Nebenkosten, Heizung und Versicherungen – in Ballungsräumen wie München oder Frankfurt liegen Hallenmietpreise zwischen 7,50 und 12,00 €/m² monatlich, in strukturschwachen Regionen Ostdeutschlands teils unter 4,00 €/m². Personalkosten bilden häufig den größten Einzelposten: Ein Lagerlogistiker kostet inklusive Lohnnebenkosten aktuell zwischen 38.000 und 52.000 € jährlich. Hinzu kommen Kapitalkosten für das im Bestand gebundene Kapital – bei einem kalkulatorischen Zinssatz von 6 bis 8 Prozent summiert sich das bei einem Lagerbestand von 500.000 € schnell auf 30.000 bis 40.000 € pro Jahr. Der vierte Block sind Betriebskosten: Fördertechnik, IT-Systeme, Wartung und Verbrauchsmaterial.

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Praktisch relevant ist die Unterscheidung zwischen fixen und variablen Lagerkosten. Fixkosten – Miete, Grundversicherung, Abschreibungen auf Regale und Technik – entstehen unabhängig von der Auslastung. Variable Kosten wie Energieverbrauch, Verpackungsmaterial oder Zeitarbeit skalieren mit dem Durchsatz. Diese Trennung ist die Grundlage jeder belastbaren Kostenrechnung und entscheidet über Make-or-Buy-Entscheidungen bei Lagerdienstleistern.

Lagerkosten korrekt berechnen und benchmarken

Die Praxis zeigt: Viele Unternehmen erfassen ihre Lagerkosten unvollständig, weil Positionen wie Schwund, Obsoleszenz oder interne Handlingkosten nicht systematisch zugeordnet werden. Eine strukturierte Berechnung der Lagerkosten in Euro beginnt mit der vollständigen Erfassung aller direkten und indirekten Kostenpositionen, bevor Kennzahlen gebildet werden. Typische Kostenpositionen, die dabei häufig vergessen werden:

  • Schwund und Verderb (je nach Branche 0,1 bis 3 % des Lagerwerts)
  • Interne Transportkosten zwischen Wareneingang, Lager und Kommissionierung
  • IT-Kosten für Lagerverwaltungssysteme anteilig auf die Lagerfläche
  • Opportunitätskosten bei Überbeständen – gebundenes Kapital steht nicht für Investitionen zur Verfügung

Vergleichswerte für Lagerkosten in Deutschland zeigen: Branchenübergreifend liegen die Gesamtlagerkosten zwischen 15 und 35 % des Einkaufspreises der gelagerten Ware. Lebensmittelhandel und Pharmaunternehmen bewegen sich aufgrund von Kühl- und Sicherheitsanforderungen am oberen Ende dieser Spanne. Maschinenbau und B2B-Großhandel häufig im mittleren Bereich.

Für eine fundierte Steuerung braucht es neben absoluten Kostenwerten belastbare Kennzahlen. Der Lagerkostensatz – Gesamtlagerkosten geteilt durch den durchschnittlichen Lagerwert – ist dabei ebenso unverzichtbar wie die Umschlaghäufigkeit. Wer die relevanten KPIs zur Lagerkostensteuerung regelmäßig auswertet, erkennt Kostentreiber früh genug, um gegenzusteuern – bevor sie die Marge aufzehren.

Flächenbasierte Kalkulation: Quadratmeter- und Kubikmeterkostenmodelle im Vergleich

Die Wahl des Kalkulationsmodells entscheidet darüber, ob Sie Ihre Lagerkosten realistisch einschätzen oder sich systematisch verkalkulieren. Zwei Modelle dominieren die Praxis: die flächenbasierte Abrechnung nach Quadratmetern und die volumetrische Kalkulation nach Kubikmetern. Beide haben ihre Berechtigung – aber nur wenn sie zum jeweiligen Lagertyp und Sortiment passen. Wer die Grundlagen der Quadratmeterpreisberechnung nicht verinnerlicht hat, zahlt am Ende entweder zu viel oder unterschätzt seine tatsächlichen Fixkosten gefährlich.

Das Quadratmetermodell: Stärken und blinde Flecken

Das Quadratmetermodell ist der Standard im klassischen Hallenlager. Typische Marktpreise in Deutschland bewegen sich je nach Region und Ausstattung zwischen 4,50 € und 12,00 € pro m² monatlich – Kühllager und Gefahrstofflager liegen deutlich darüber. Der entscheidende Vorteil: Die Fläche ist leicht messbar, transparent und für beide Vertragsparteien nachvollziehbar. Das Problem liegt in der Eindimensionalität. Zwei Lager mit identischer Grundfläche können sich in der nutzbaren Kapazität um den Faktor 2,5 unterscheiden, wenn eines 4,5 Meter und das andere 11 Meter Stapelhöhe bietet. Eine wirklich belastbare Kalkulation des Quadratmeterpreises muss daher immer die Regalhöhe, die zulässige Bodenbelastung und die tatsächlich nutzbare Fläche nach Abzug von Verkehrswegen einbeziehen – in der Praxis sind das oft 25–35 % der Gesamtfläche.

Ein konkretes Beispiel: Eine 1.000 m² Halle mit einem Mietpreis von 7,00 €/m² kostet monatlich 7.000 €. Bei einer nutzbaren Fläche von 700 m² und einer Regalhöhe von 6 Metern ergibt sich ein tatsächlicher Kubikpreis von rund 1,67 €/m³ – ein Wert, der für die Vergleichbarkeit mit anderen Angeboten unverzichtbar ist.

Das Kubikmodell: Präziser, aber voraussetzungsreicher

Das Kubikmeterkostenmodell gewinnt überall dort an Bedeutung, wo Höhe wirklich ausgenutzt wird: Hochregallager, automatisierte Kleinteilelager und Tiefkühlhäuser arbeiten fast ausschließlich auf dieser Basis. Was die Kosten pro Kubikmeter konkret treibt, ist komplex: Neben der Gebäudehöhe spielen Lagertechnik, Umschlagshäufigkeit, Klimatisierungsaufwand und die Kommissionierstruktur eine erhebliche Rolle. Marktübliche Richtwerte liegen zwischen 0,80 € und 3,50 €/m³ monatlich, abhängig von Standort, Technikgrad und Servicelevel.

Das Modell erfordert allerdings eine saubere Definition der nutzbaren Lagerhöhe. Sprinkleranlagen, Unterzüge und Beleuchtungsinstallationen reduzieren die freie Einlagerungshöhe regelmäßig um 0,5 bis 1,2 Meter – ein Faktor, der bei der Angebotsprüfung häufig übersehen wird. Außerdem lässt sich die Kostenstruktur auf Palettenebene erst dann wirklich optimieren, wenn bekannt ist, wie viele Europaletten der verfügbare Kubus bei welchen Lagersystemen tatsächlich aufnimmt.

  • Flachware und sperrige Güter: Quadratmetermodell bevorzugen, Höhennutzung marginal
  • Palettenlager mit hoher Umschlagfrequenz: Kombination aus m²-Miete und Palettenplatzkalkulation empfohlen
  • Hochregallager ab 12 m Höhe: Kubikmodell ist die einzig realistische Vergleichsbasis
  • Mischsortimente: Getrennte Zonen mit je eigenem Kalkulationsmodell definieren

In der Praxis empfiehlt sich ein dualer Ansatz: Vertraglich wird nach Quadratmetern abgerechnet, intern kalkuliert man jedoch immer auf Kubikmeter- und Palettenplatzbasis. Nur so lässt sich die Wirtschaftlichkeit verschiedener Lagerobjekte wirklich vergleichen und die Flächenproduktivität kontinuierlich messen.

Vor- und Nachteile der Lagerkosten und Finanzierungsmodelle

Aspekt Vorteile Nachteile
Lagerhaltungskosten
  • Optimierung der Lagerbestände verbessert die Liquidität.
  • Transparente Kostenstruktur ermöglicht bessere Planung.
  • Hohe Kosten können die Bilanz belasten.
  • Schwund und Verderb sind schwer kalkulierbar.
Lagerfinanzierung
  • Monetarisierung von Beständen ohne Veräußerung.
  • Verbesserung des Cashflows durch moderne Instrumente.
  • Komplexität in der Umsetzung.
  • Fehlende Datenbasis kann zu Fehlentscheidungen führen.
Kapitalkosten
  • Genauigkeit in der Kalkulation des gebundenen Kapitals.
  • Ermöglicht strategische Entscheidungen in der Lagerpolitik.
  • Hohe Kapitalkosten mindern den Gewinn.
  • Schwierigkeiten bei der Bewertung von Bestandsrisiken.

Regionale Lagermärkte: Preisdynamiken in Deutschland, Österreich und der Schweiz

Der DACH-Raum bildet keinen einheitlichen Lagermarkt – wer das ignoriert, zahlt drauf. Zwischen München und Zürich, Wien und Hamburg liegen nicht nur Kilometer, sondern Welten in Sachen Mietpreise, Verfügbarkeit und Marktdynamik. Ein Logistiker, der sein Netzwerk ohne regionale Differenzierung plant, optimiert am falschen Hebel.

Deutschland: Ballungsräume versus Peripherie

In deutschen Ballungsräumen wie dem Rhein-Main-Gebiet, München oder Hamburg bewegen sich Lagermieten für moderne Hallenflächen zwischen 7,50 und 12,00 Euro pro m² monatlich – Tendenz steigend. Besonders die Nähe zu Autobahnanschlüssen und der Mangel an bebaubaren Grundstücken treibt die Preise in etablierten Logistikzentren systematisch nach oben. Wer dagegen in B-Lagen wie dem Sauerland oder Teilen Sachsens sucht, findet noch Flächen ab 3,50 Euro pro m², muss aber erhöhte Transportkosten gegenrechnen. Der Kostenvorteil verpufft schnell, wenn die letzte Meile teurer wird. Welche Standortfaktoren den Mietpreis konkret nach oben treiben, wird in der Praxis oft unterschätzt – Stromversorgung, Deckenhöhe und Bodenbelastbarkeit schlagen als Aufschläge spürbar zu Buche.

Die Leerstandsquoten bei modernen Logistikimmobilien (Baujahr nach 2015, Deckenhöhe ab 10 m) liegen in Spitzenlagen teilweise unter 2 Prozent. Wer kurzfristig sucht, wird in diesen Segmenten selten fündig – oder zahlt deutliche Aufschläge für Bestandsobjekte mit schlechterer Ausstattung.

Österreich und Schweiz: Zwei Märkte mit eigener Logik

Österreich konzentriert seinen Lagermarkt stark auf den Großraum Wien sowie die Achse Linz–Graz. Wer die Lagerkosten in Wien realistisch einschätzen will, rechnet für moderne Flächen mit 6,00 bis 9,50 Euro pro m² – je nach Lage innerhalb des Wiener Beckens erheblich differenziert. Günstiger sind Standorte entlang der Westautobahn jenseits des Stadtgrenzgebiets, wo sich 4,50 bis 6,00 Euro realisieren lassen. Ein strukturierter Überblick über österreichische Lagerflächenpreise zeigt, dass regionale Unterschiede innerhalb Österreichs teils größer sind als der Vergleich Wien–München.

Die Schweiz spielt in einer eigenen Preisliga. Lagermieten im Großraum Zürich oder Basel beginnen für einfache Flächen bei 12 bis 15 CHF pro m², erstklassige Logistikimmobilien mit Rampenanschluss und Klimatisierung erreichen 20 CHF und mehr. Hinzu kommen Nebenkosten, die im schweizerischen Markt oft separat verhandelt werden und nochmals 15 bis 25 Prozent der Kaltmiete ausmachen können. Was die Gesamtkosten eines Schweizer Lagerstandorts wirklich ausmacht, ergibt sich erst aus dem Zusammenspiel von Miete, Betriebskosten, Versicherungspflichten und kantonalen Vorschriften.

Für die strategische Standortwahl im DACH-Raum gilt: Nicht der niedrigste Quadratmeterpreis entscheidet, sondern die Gesamtkostenbetrachtung über den Vertragszeitraum. Dazu gehören Anpassungsklauseln bei Indexierung, Nebenkostentransparenz und die realistische Bewertung von Expansionsoptionen am jeweiligen Standort – Faktoren, die im Letter of Intent oft untergehen, im laufenden Betrieb aber massiv wirken.

Buchführung, Steueroptimierung und Kostenverbuchung im SKR03

Die korrekte Verbuchung von Lagerkosten im SKR03 entscheidet darüber, ob Ihr Jahresabschluss steuerlich optimal aufgestellt ist oder bares Geld verschenkt wird. In der Praxis sehen wir regelmäßig, dass Unternehmen Lagerkosten zu pauschal auf Sammelkonten buchen und damit differenzierte Auswertungsmöglichkeiten verlieren. Wer die Kontenstruktur des SKR03 gezielt nutzt, schafft die Grundlage für belastbare Kostenstellenrechnungen und eine fundierte Steuerstrategie. Die richtige Kontozuordnung für sämtliche Lagerkostenarten ist dabei der erste entscheidende Schritt.

Die relevanten SKR03-Konten im Überblick

Lagerkosten verteilen sich im SKR03 auf mehrere Kontenkreise, die jeweils unterschiedliche steuerliche Implikationen haben. Mietaufwendungen für Lagerflächen gehören auf Konto 4210 (Miete für Betriebs- und Geschäftsräume), während Personalkosten des Lagerpersonals differenziert auf die Konten 4110 bis 4165 aufgeteilt werden. Abschreibungen auf Lagereinrichtungen, Regalsysteme oder Hubwagen laufen über Konto 4830 (Abschreibungen auf Sachanlagen). Entscheidend ist, diese Kosten nicht in einen Topf zu werfen, sondern auf Kostenstellenebene dem Lager direkt zuzuordnen – nur so lassen sich Zuschlagssätze für die Kalkulation sauber ableiten.

  • Konto 4210: Lagermiete, externe Logistikflächen, Stellplatzmieten
  • Konto 4530: Heizung, Beleuchtung, Klimatisierung von Lagerhallen
  • Konto 4260: Instandhaltung und Reinigung von Lagergebäuden
  • Konto 4830: Abschreibungen auf Lagerausstattung und Fördertechnik
  • Konto 4910: Versicherungsprämien für Vorräte und Lagergebäude

Steueroptimierung durch konsequente Kostentrennung

Ein zentraler Hebel liegt in der klaren Trennung zwischen sofort abzugsfähigen Betriebsausgaben und aktivierungspflichtigen Anschaffungskosten. Kleinere Lagereinrichtungen bis 800 Euro netto können als geringwertige Wirtschaftsgüter (GWG) im Jahr der Anschaffung vollständig abgeschrieben werden – bei größeren Investitionen in Regaltechnik oder Lagersoftware empfiehlt sich die Poolabschreibung über fünf Jahre. Für lagerbezogene Finanzierungskosten gilt: Zinsen für Betriebsmittelkredite, die zur Lagerfinanzierung dienen, sind nach § 4 Abs. 4 EStG als Betriebsausgaben abzugsfähig und gehören auf Konto 2100. Wie Sie diese und weitere steuerliche Spielräume bei Lagerkosten konsequent ausschöpfen, hängt maßgeblich von der Dokumentationsqualität ab.

Besondere Aufmerksamkeit verdient die Bewertung von Vorräten nach Niederstwertprinzip: Sinkt der Marktwert von Lagerbeständen unter die Anschaffungskosten, ist eine außerplanmäßige Abwertung nicht nur erlaubt, sondern handelsrechtlich geboten. Bei Rohstoffen, die saisonalen Preisschwankungen unterliegen, können Unternehmen damit erhebliche stille Reserven heben und die Steuerlast im laufenden Jahr senken. Die Buchung erfolgt über Konto 2090 (Abschreibungen auf Umlaufvermögen) mit entsprechender Gegenbuchung auf den jeweiligen Bestandskonten.

Die Verbuchung von Lagerkosten wirkt sich direkt auf die Materialgemeinkosten aus und beeinflusst damit die gesamte Produktkalkulation. Welchen konkreten Einfluss Ihre Lagerkostenstruktur auf den Materialgemeinkostenzuschlag hat, sollte spätestens bei der jährlichen Kalkulations­überprüfung analysiert werden. Ein Gemeinkostenzuschlag, der nicht auf aktuellen Ist-Kosten basiert, führt systematisch zu Fehlkalkulationen – in manchen Branchen mit Margen unter fünf Prozent ein existenzielles Risiko.

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Häufige Fragen zu Lagerkosten und Finanzierung im Jahr 2026

Was sind die wichtigsten Faktoren bei der Berechnung von Lagerkosten?

Die wichtigsten Faktoren umfassen Raumkosten, Personalkosten, Kapitalkosten und Betriebskosten. Jedes Unternehmen sollte diese Faktoren genau erfassen und überwachen, um die Gesamtkosten der Lagerhaltung zu optimieren.

Wie können Unternehmen ihre Lagerkosten senken?

Unternehmen können Lagerkosten senken, indem sie Bestände optimieren, den Einsatz von Technologien zur Lagerverwaltung erhöhen und Lieferantenverhandlungen für bessere Preise führen.

Was beinhaltet modernes Lagerfinanzierungsmanagement?

Modernes Lagerfinanzierungsmanagement beinhaltet die Nutzung von Instrumenten wie Lagerfinanzierung, Sale-and-Leaseback, und Factoring, um Bestände zu monetarisieren und die Liquidität zu verbessern.

Wie wichtig ist die Analyse der Lagerkosten für die Liquidität eines Unternehmens?

Die Analyse der Lagerkosten ist entscheidend für die Liquidität, da hohe bestandsgebundene Kapitalwerte die Bilanz belasten und den Cashflow negativ beeinflussen können.

Welche Rolle spielt die Digitalisierung in der Lagerkostenoptimierung?

Die Digitalisierung ermöglicht eine präzisere Erfassung der Lagerdaten, eine effizientere Verwaltung und Analyse der Lagerkosten, was zu einer besseren Entscheidungsfindung und Kostenoptimierung führt.

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Zusammenfassung des Artikels

Lagerkosten & Finanzierung verstehen und nutzen. Umfassender Guide mit Experten-Tipps und Praxis-Wissen.

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Nützliche Tipps zum Thema:

  1. Vollständige Erfassung der Lagerkosten: Achten Sie darauf, alle relevanten Kostenpositionen wie Schwund, Obsoleszenz und interne Transportkosten systematisch zu erfassen, um ein realistisches Bild Ihrer Lagerkosten zu erhalten.
  2. Benchmarking der Lagerkosten: Vergleichen Sie Ihre Lagerkosten mit branchenspezifischen Durchschnittswerten, um Optimierungspotenziale zu identifizieren und Ihre Wettbewerbsfähigkeit zu steigern.
  3. Wahl des geeigneten Kalkulationsmodells: Entscheiden Sie, ob ein Quadratmeter- oder Kubikmeterkostenmodell besser zu Ihrem Lagerbetrieb passt, um eine präzise Kostenkalkulation zu gewährleisten.
  4. Nutzen Sie moderne Finanzierungsinstrumente: Informieren Sie sich über Optionen wie Lagerfinanzierung und Sale-and-Leaseback, um Ihr gebundenes Kapital effizient zu monetarisieren und Ihre Liquidität zu verbessern.
  5. Regelmäßige Analyse der Kennzahlen: Überwachen Sie Kennzahlen wie Lagerkostensatz und Umschlaghäufigkeit, um Kostentreiber frühzeitig zu erkennen und Ihre Lagerhaltung strategisch zu steuern.

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